Wohlbefinden lernen.

"Die Vergangenheit jagt mich."

Die Vergangenheit prägt uns alle, aber wie werden wir sie wieder los?

Es ist schon lange vorbei, aber Du bist immer noch nicht frei davon. Es mag passiert sein, als Du ein kleines Kind warst oder bereits erwachsen, es kann kurz oder lang gewesen sein – es hat Dich geformt. Viele Erlebnisse aus unserer Vergangenheit haben auch heute noch einen Einfluss auf uns.

Wie formen diese Erlebnisse uns heute noch, auch wenn sie schon vorbei sind?

Wir tragen Schlussfolgerungen und Glaubenssätze aus der Vergangenheit in uns und handeln heute noch nach ihnen.

Das Gehirn liebt Abkürzungen, denn sie sparen Zeit. Deswegen bauen wir aus Erlebnissen, die wir hatten, Vorhersagen für die Zukunft. Denn oft, wenn wir etwas erleben, wird es sich wahrscheinlich wiederholen. D arauf innerlich vorbereitet zu sein gibt scheinbar Sicherheit.

Du wurdest in der Schule gemobbt?

In der 7. und 8. Klasse ausgegrenzt und gedemütigt? Von den Mädchen ausgeschlossen, von den Jungs abgewiesen und gedemütigt?

Daraus können sich viele Schlussfolgerungen bilden. Hier ein paar Beispiele:

Gruppen sind gefährlich!

Du fühlst Dich immer als Aussenseiter in Gruppen. Bist angespannt und misstrauisch, unsicher oder unfrei. Das wird Menschen, die auf Dich treffen, ebenfalls verunsichern – Verunsicherung ist ansteckend. Und eher Abstand halten lassen. Schon hast Du genau die Situation erschaffen, die Du erwartet hast: Du bist mal wieder Aussenseiter.

Ich bin wertlos.

Ein mal in aller Tiefe manifestiert, ist dies eine besonders heimtückische Schlussfolgerung, die Dir in vielen Alltagssituationen Dein Selbstvertrauen rauben kann. Die meisten Menschen tragen tief in sich eine Angst davor, nicht ausreichend zu sein. Entstanden aus vielen kleinen und großen Zurückweisungen, denen Du im Laufe Deines Lebens begegnet bist, lässt sie Dich heute zweifeln, wenn Du Deinen Mut am meisten brauchst.

Ich bin unattraktiv.

Auch wenn Du damals 13 warst und nichts, aber auch gar nichts mehr so ist wie damals, glaubst Du es immer noch. Du magst damals Akne gehabt haben oder warst vollkommen unsicher und unsichtbar, heute bist Du viel schöner, strahlender, klüger – wenn Dir jemand gefällt, überfällt es Dich wieder. Du wirst wieder 13 Jahre alt, verhaspelst Dich beim Sprechen, wirst linkisch in Deinen Bewegungen und bist ganz weit weg von sexy und souverän.

Menschen mögen mich nicht.

Überleg mal, wie diese Überzeugung Dein Verhalten prägen wird: Du wirst weniger offen, sicher und frei sein, wenn Du auf Menschen triffst. Wenn Du auf angespannte, unsichere, vorsichtige Menschen triffst, fühlst Du Dich in der Regel sehr zu ihnen hingezogen? Meistens eher nicht, oder? Kannst Du Dir vorstellen, wie sehr diese Überzeugung Deinen Kontakt mit Menschen prägen wird und damit Dein ganzes Leben?

So oder ähnlich ist es uns allen gegangen.

Es kann die Trennung der Eltern gewesen sein, der Verlust eines geliebten Menschen, Zurückweisung oder mangelnde Anerkennung im Elternhaus. Bei manchen Menschen sind es schwere, traumatische Erlebnisse wie sexueller Missbrauch oder Gewalterfahrungen. Bei anderen sind es vielleicht weniger dramatische Erfahrungen: Ein Lehrer, der einen regelmässig heruntergemacht hat. Eine Mutter, die immer distanziert war. Der größere und stärkere Bruder, dem man immer unterlegen war.

Natürlich prägen uns auch die positiven Erfahrungen. Sich geborgen und sicher gefühlt zu haben. Als Kind frei herumzustreunern und einfach der eigenen Neugierde zu folgen, sich leicht und unbeschwert zu fühlen. Sich gewehrt zu haben und damit Erfolg gehabt zu haben, gehört oder geschützt worden zu sein oder sich selbst geschützt zu haben. Diese Erfahrungen sind ein kleiner Schatz, der uns meistens viel selbstverständlicher ist als das, was uns im Weg steht. Dabei können wir auch diese Erfahrungen aktiv nutzen, wenn wir sie brauchen. Sich zum Beispiel an all die Situationen zu erinnern, in denen man eine Herausforderung bewältigt hat, wenn man vor einer neuen steht, kann sehr viel Selbstvertrauen aktivieren.

Meistens gehen wir leider den umgekehrten Weg: wir stellen uns vor, was alles passieren könnte. In unserer Phantasie versagen wir schon, bevor wir angefangen haben. Oder wir spielen in unserer Vorstellung immer wieder mögliche Ereignisse durch. Leider immer auf Basis von Erlebnissen, die wir schon hatten. Andere Daten haben wir ja gar nicht zur Verfügung. Denn wie gesagt, der Verstand liebt Abkürzungen.

Dabei sind wir alle als Wahrsager nicht so gut, oder?

Meistens passiert dann doch etwas anderes als wir angenommen haben. Oder wir sind von unseren eigenen Vorhersagen so eingeschüchtert, hölzern oder unflexibel (weil eben dann doch nicht passiert ist, was wir erwartet haben), dass es uns nicht geholfen sondern geschadet hat. Dann erzeugen wir gegebenenfalls mit unseren Annahmen selbst die Situation, die wir befürchtet haben. Oder es kann nicht so viel neues passieren, weil wir immer gleich und automatisch reagieren.

Stell Dir vor, Du würdest wählen, das nicht zu tun. Kein Wahrsager zu sein, nicht schon „vorbereitet“ sein für die Ablehnung, das Versagen oder einfach nur das Unbekannte. Du würdest Dich trauen, Dich auf eine neue Erfahrung einfach mal einzulassen und währenddessen zu erleben, was es ist. Kann dann nicht erst etwas wirklich neues passieren? Stell Dir vor, Du entscheidest Dich bewusst, jetzt nicht damit beschäftigt zu sein, was Du annimmst, was passieren wird. Du entscheidest Dich, Deine Interpretation der Realität mal kurz beiseite zu legen und zu erfahren. Wie ganz am Anfang, als Du ein Kind warst. Nur mit viel besseren Waffen: Du bist groß. Du bist schlau. Du bist frei. Du bist erwachsen.

Wenn Du diesen Text gerne praktisch für Dich selbst erfahrbar machen möchtest, kannst Du es tun:

  1. Mache eine kleine Liste an Ereignissen oder Erfahrungen, die Dich geprägt haben.
  2. Guck Dir die Erfahrungen an und schreib zu jeder dazu, welche Schlussfolgerungen Du damals aus der Situation gezogen hast.
  3. Dann überlege und schreibe auf, wo diese Schlussfolgerungen Dich heute noch beeinflussen. Auch ganz unbewusst.

Wenn Du möchtest, kannst Du dies für positive und negative Erfahrungen machen. Dann hast Du einen kleinen „Schatz“ und eine kleine Sammlung von „Störern“.

Wenn Du jetzt in die Situationen kommst, wo „Störer“ aktiviert werden, wirst Du wahrnehmen können, dass Du gerade wahrsagst. Interpretierst. Reagierst.

Es gibt genau in dem Moment eine kleine Tür, aus der Vergangenheit auszusteigen. Du kannst Dich entscheiden, genau das jetzt nicht weiter fortzuführen. Durchzuatmen, in die Realität zurückzukommen und nicht automatisch zu agieren. Nicht unbewusst anzunehmen sondern bewusst zu handeln.

Und vergiss nicht, Dich ab und an an Deinen „Schatz“ zu erinnern! Er kann Dich manchmal sicher durch gefährliche Gewässer manövrieren. Wenn Du weisst, was Du schon geschafft hast, kannst Du Gefühle wie Vertrauen, Selbstsicherheit oder Gelassenheit reaktivieren. Und die lassen Dich ganz anders handeln, als Befürchtungen.

Probier es aus. Dein Bewusstsein ist eine mächtige Waffe!


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Oder via E-Mail: info@lisa-sundermeyer.de.

Ich bin qualifizierte Praktikerin der Grinberg Methode und arbeite in Berlin.


Wohlbefinden lernen.

Muss Angst sich schrecklich anfühlen?

Die meisten Menschen kennen Angst als Lähmung, Gedankenkreisen oder aufsteigende Panik.

Angst » Grinberg Berlin

Kennst Du Situationen, in denen Du Aufregung genossen hast? Vielleicht wenn Du frisch verliebt warst oder auf einer Reise ins Unbekannte?

Adrenalin ist für den Körper nur dann eine schreckliche Erfahrung, wenn Du die Erfahrung ablehnst. Durch die Grinberg Methode kannst Du lernen, dass Adrenalin wieder eine Kraftquelle für Dich wird und nicht Dein Feind!

Schmerz transformieren

Kennst Du das: Schmerzen oder Spannungszustände, die immer wieder kommen?

Du hast gelernt, mit ihnen zu leben, sie zu ignorieren und sie "wegzuschalten".

Grinberg Berlin: Trauma Therapie

Wie wäre Dein Leben, wenn Schmerz und Anspannung weniger werden?

Schmerz ist unangenehm und natürlich versuchen wir, ihn möglichst weniger wahrzunehmen, wenn er ständig da ist. Je mehr wir uns davon abspalten, desto weniger kann der Körper regenerieren.

Diese Automatismen zu durchbrechen macht Energie frei für Regeneration:

Was nicht mehr abgespalten ist, kann vom Körper geheilt werden.

Grinberg: Schmerz Therapie Prenzlauer Berg

Willst Du mehr Kontrolle über Deinen Stresspegel?

Stress Therapie Prenzlauer Berg: Grinberg Methode

Angespannt? Fahrig? Unter Druck? Gehetzt?

Wie auch immer Du Stress erlebst, er findet in Deinem Körper statt. Und Du produzierst ihn (unbewusst) in Dir, indem Du auf die Aussenwelt reagierst.

Grinberg Prenzlauer Berg: Stress Therapie Berlin

Im Körper kannst Du lernen, damit aufzuhören: Stille zu finden, loszulassen und Konzentration zu erlangen. Um diese Fähigkeiten gezielt dann einsetzen zu können, wenn Du sie brauchst!

Fühlst Du Dich in einer Sackgasse in Deinem Leben?

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Grinberg: Festgefahrene Situation

In diesen Mustern nehmen wir oft automatisch dieselbe (oft alte und früh erlernte) Haltung ein. Diese bildet verbunden mit alten Glaubenssätzen und den immer gleichen Gefühlen eine Einbahnstraße, die kein neues Ende der Situation zulässt.

Über den Körper kannst Du lernen, neue Blickwinkel zu finden und festgefahrene Routinen und Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Und das kann richtig Spass machen!

Grinberg: Potentiale erweitern

Trauma bewältigen – zurückholen, was Dir gehört!

Grinberg: Trauma

Traumatische Erfahrungen haben oft Auswirkungen auf heutiges Verhalten, selbst wenn sie schon lange zurückliegen. Strategien, die dir damals geholfen haben, die Situation zu überleben, stehen Dir heute oft im Weg oder lassen nicht zu, andere, positivere Erfahrungen zu machen.

Der Körper hat die magische Fähigkeit, zu heilen, was zu ihm gehört. Er kann die Erfahrung von damals verdauen, verarbeiten und abschliessen - und neue Erfahrungen können beginnen.

Grinberg: Trauma auflösen

Du kannst bei mir über Deinen Körper lernen, Dich wieder freier, zufriedener und selbstbestimmter zu fühlen.

Egal, was Du in Deinem Leben verändern willst - Dein Körper bietet eine fantastische Tür, grundlegende Veränderungen zu erreichen.

Probier es aus!

Lisa Sundermeyer

Praxis

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Körperarbeit nach der Grinberg Methode & Heilpraktikerin für Psychotherapie
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Was Klienten berichten:

"Als ich bei Lisa einen Prozess begann, war ich in meiner Position als Professorin an der Universität sehr überarbeitet und fühlte mich permanent unter Leistungsdruck. Dies führte langfristig zu starken Kopfschmerzen, Verspannungen und Versagensängsten.

Durch die Sitzungen bei ihr habe ich gelernt, im Körper wahrzunehmen, wie ich diese Anspannung erzeuge und konnte dadurch bewusst aufhören, mit den gewohnten Mustern zu reagieren. Meine Kopfschmerzen, die Verspannungen und meine Versagensängste gehören damit zum Glück der Vergangenheit an - Leistungssituationen, die von den Anforderungen und der Zahl her seit damals noch deutlich zugenommen haben, begegne ich nun anders, sehr viel gelassener. Außerdem habe ich meine ursprünglich heftige Flugangst verloren.

Die Arbeit mit Lisa hat sich sehr für mich ausgezahlt!"

(Beate, Professorin)


"Durch die Grinberg Methode und die wunderbare Art, wie Lisa damit arbeitet, hat sich mein Leben sehr verbessert. Alte Muster, die mir schon seit vielen Jahren, sowohl im Beruflichen, als auch im Privaten das Leben erschwert haben, konnte ich mit Lisas Hilfe erkennen und ändern.

Das hat zu vielen guten Entscheidungen in meinem jetzigen Leben geführt. Besonders beruflich habe ich so den Mut gefunden, neue Wege zu gehen, der Kreativität mehr Raum zu geben. In Führungsfragen weniger gestresst zu sein, sondern mich klarer zu positionieren und damit wohl zu fühlen. Körperlich und geistig fühle ich mich heute eins mit mir. Tauchen Anspannungen auf, kann ich darauf reagieren und die Ursachen besser erkennen und Entscheidungen treffen, die mir gut tun.

Durch Lisas unglaublich angenehme Art, extreme Nähe zu ermöglichen und nötige Distanz zu wahren, konnte ich diesen spannenden, aber auch anstrengenden Prozess zu einem glücklichen Ergebnis bringen – dafür danke ich dir, Lisa!"
(Michaela B., Inhaberin einer Grafikagentur)


"Zu Beginn meines Prozesses mit Lisa hatte ich mit starker Bühnenangst zu kämpfen, die es mir kaum möglich machte, ohne die Sorge "gleich umzukippen" aufzutreten. Außerdem war ich von großer Schüchternheit und hatte das grundsätzliche Gefühl "mein Leben nicht im Griff zu haben" zu haben.

Während des Prozesses habe ich gelernt, meine eigenen Verhaltensmuster zu verstehen, wie ich mit meinem eigenen Körper Verklemmungen und Ängste produziere und schließlich eben dies nicht zu tun.

Ich habe meine Bühnenangst darüber vollständig verloren, dafür an Selbstbewusstsein und Lebensfreude gewonnen. Das Gefühl des Ausgeliefert- und Überfordertseins beherrscht mich nicht mehr, da ich nun ein Instrumentarium zur Hand habe, mit mir selber umzugehen.

Ich bin über die Arbeit mit Lisa und das erworbene Wissen sehr glücklich und dankbar, es hilft mir wahnsinnig, entspannt mit mir und anderen zu bleiben und darüber hinaus hat sich mein Asthma, an dem ich lange litt, enorm verbessert."
(Thorsten H., Schauspieler)


"Wegen ständigen Rückenschmerzen habe ich an einer Schmerzstudie teilgenommen und so die Grinberg Methode kennengelernt. Schnell habe ich gemerkt, dass im Gegensatz zu bis dahin erfolgloser Krankengymnastik/Massage nicht nur an Symptomen sondern an Verhaltensmustern - physisch wie psychisch - gearbeitet wird und damit Probleme langfristig gelöst werden können.

Die ganzheitliche Mischung aus Gespräch, Berührung, Atmung und aktiver Körperarbeit ist für mich als eher verkopften Menschen genau das Richtige. Deshalb bin ich bei Grinberg geblieben und habe in der Zwischenzeit sogar einen Neurodermitis-Schub gut überwunden. Ich habe einen neuen Umgang mit Schmerz, Unsicherheit und (unverdauten) Gefühlen gelernt und einen ganz neuen Zugang zu meinem Körper bekommen.

Wichtig war für mich auch, dass man nicht als Patient sondern als lernfähiger, sich weiterentwickelnder Klient behandelt wird und "Hilfe zur Selbsthilfe" bekommt. Die Arbeit mit Lisa ist einzigartig und holt Unglaubliches aus einem heraus, jede Sitzung ist anders und kann alles von extrem anstrengend zu extrem beflügelnd sein. Ach, und die Rückenschmerzen bin ich los!"
(Hannah V., Angestellte)



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